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Röttgen entlarvt längere AKW-Laufzeiten als unnötig

Anlässlich des Presse-Statements von Umweltminister Röttgen zu den am Freitag vorgelegten Energieszenarien der Bunderegierung, erklärt Sylvia Kotting-Uhl, Sprecherin für Atompolitik:

"Wenn man das heutige Statement von Umweltminister Röttgen ernst nimmt, muss man eigentlich beim Atomausstieg bleiben. Seiner Einschätzung nach käme längeren AKW-Laufzeiten allenfalls eine marginale bis kontraproduktive Rolle für die Energieversorgung zu. Demgegenüber stehen die enormen Risiken, die mit dem Alter der Meiler noch weiter zunehmen.

Doch in einem schwarz-gelben Kabinett, das von Kopf bis Fuß auf die Atomkraft eingestellt ist, traut er sich offensichtlich nicht einmal mehr, die Konsequenz aus der eigenen Einschätzung zu ziehen."

2010-08-30T00:00:00Röttgen entlarvt längere AKW-Laufzeiten als unnötigfalseAnlässlich des Presse-Statements von Umweltminister Röttgen zu den am Freitag vorgelegten Energieszenarien der Bunderegierung, erklärt Sylvia Kotting-Uhl, Sprecherin für Atompolitik: "Wenn man das heutige Statement von Umweltminister Röttgen ernst nimmt, muss man eigentlich beim Atomausstieg bleiben. Seiner Einschätzung nach käme längeren AKW-Laufzeiten allenfalls eine marginale bis kontraproduktive Rolle für die Energieversorgung zu. Demgegenüber stehen die enormen Risiken, die mit dem Alter der Meiler noch weiter zunehmen. Doch in einem schwarz-gelben Kabinett, das von Kopf bis Fuß auf die Atomkraft eingestellt ist, traut er sich offensichtlich nicht einmal mehr, die Konsequenz aus der eigenen Einschätzung zu ziehen."

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