Sylvia Kotting-Uhl MdB

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14. Dezember 2011

Gorleben: Neue Analyse legt Schwachstellen offen

Zu der neuen Analyse "Bewertung des Endlagerstandortes Gorleben" und der darin enthaltenen Kritik an der Arbeit der BGR, erklärt Sylvia Kotting-Uhl, Sprecherin für Atompolitik:

Der Hinweis, dass Gorleben in einer aktiven Störungszone liegt, muss gründlich und sachgerecht geprüft werden. Demnach wäre der Standort über den Zeitraum, der für ein Atommüll-Endlager relevant ist, einem Erdbebenrisiko ausgesetzt.

Auf diesen Gefahrenhinweis hat die Bundesanstalt für Geowissenschaften nicht überzeugend reagiert. Es ist auffällig, dass bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften nicht die gesamte Breite aller wissenschaftlichen Studien verarbeitet wird - Gorleben-kritische wissenschaftliche Studien werden ungenügend berücksichtigt. Wir fordern den Umweltminister auf, hier aktiv werden, wenn sich an dieser einseitigen Ausrichtung nichts ändert.

Die Kriterien des Arbeitskreises Auswahlverfahren Endlagerstandorte (AkEnd) sind bei einer aktiven Störungszone eindeutig. Ein derartiges Erdbebenrisiko wäre das Aus für Gorleben.

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